Forschen und Selbstreflexion

Sollten bei psychologischer Forschung vielleicht die Grundstimmung des Forschers sowie sein Lebenslauf und sich daraus ableitenden Einstellungen und Grundhaltungen mit berücksichtigt werden, wenn die Forschungsfragmente zu einem (vermeintlichen) Gesamtbild zusammengesetzt werden. Selbst wenn die Untersuchungsmethoden sehr viele Einflussmöglichkeiten auf die Ergebnisse durch Konstanthaltung oder Miterfassung berücksichtigen… Spätestens bei der Interpretation der Ergebnisse sollte der Leser sein Bewusstsein dafür schärfen, dass der interpretierende Forscher ein Mensch, wie jeder andere ist, der wahrscheinlich/fast sicher auch nicht seinen persönlichen Erfahrungshintergrund ausschalten kann, auch wenn es um die wissenschaftliche Deutung statistischer Ergebnisse geht?!… Das frage ich mich halt ab und an mal…

Ich denke, um ein guter Forscher zu sein (gerade in so sensiblen Fächern wie Psychologie) sollte der Forscher über ein hohes Maß an Selbstreflexion verfügen und seinen persönlichen Anteil zur Not mitberücksichtigen/-kommunizieren, um ein möglichst Umfassendes Verständnis seiner Untersuchung zu ermöglichen…

Nur mal so eine Idee von mir…

Liebe

Warum gibt es so etwas wie Liebe überhaupt? Es wäre alles so viel einfacher, wenn wir nicht von solch unberechenbaren Emotionen heimgesucht würden ;). Ich will gar nicht wissen, was der Wirtschaft jährlich entgeht, weil Menschen in emotional unzurechnungsfähigen Grundgemütern auf der Arbeit sitzen :D…

Klar ist es schön, solche Emotionen spüren zu dürfen, aber es ist doch auch wirklich nicht immer einfach, das Leben auf die Reihe zu bekommen, wenn SIE im Spiel ist :)…

Nicht so einfach

Woher weiß man schon, was im Leben richtig ist… Muss es sich gut anfühlen, damit es stimmt oder kann es auch schmerzhaft sein und trotzdem zur Besserung beitragen. Wahrscheinlich beides….je nach Situation. Das Leben wäre vermutlich sehr langweilig, wenn alles im Voraus klar wäre, aber manchmal denke ich, wäre Langeweile bestimmt auch sehr schön und erleichternd… Wer weiß, wofür das alles gut ist… Wir werden sehen :)

Dies und das…

Eins ist sicher: Das Leben ist nicht leicht. Das wäre aber wahrscheinlich auch einfach langweilig. Das Durchstehen von vereinnahmenden Emotionen und das Sich-Wieder-Fangen und neu/gestärkt für das eigene Leben ausrichten, ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Herausforderungen, die das Dasein auf dieser Erde bereithält, aber sicher auch eine der schönsten Erfahrungen, wenn die Momente der Zufriedenheit sich einstellen und das Durchhalten und das Festhalten an Moralvorstellungen und ethischen Überzeugungen sich auszahlt…am liebsten in Form von menschlicher Zuneigung und Bestätigung.

Dunkle Stunden werden durch solche sich wiederholt einstellenden Lichtblicke zunehmend leichter zu meistern, weil die Regel, dass es immer wieder schön/wenn nicht schöner wird (nach dem Durchschreiten eines emotionalen Tals), als Reminder dient, der einen sicher durch die “Dunkelheit” geleitet. Somit sind schwierige Stunden eher ein Reifeprozess als ein notwendiges Übel und damit sehr wertvoll, wenn auch nicht leicht zu akzeptieren…

Das Leben bleibt spannend…

Dream

Irgendwie ist es komisch, andere Leute für sich arbeiten zu lassen.. Die Fenster werden definitiv sauberer, als wenn ich mich daran vergehe, aber es fühlt sich dennoch komisch an. Naja. Er verdient Geld und kann sich sein Leben damit finanzieren, ich denke, das rechtfertigt das System. Ob ich das gut finde, weiß ich noch nicht. Wie schön wäre eine Welt ohne Geld und motiviert durch gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe… Ganz ohne monetäre Strukturen und Belastungen… Dream… ;)

Broken Smartphone

Durch einen unglücklichen Sturz meines Apfels gestern bin ich derzeit (durch eine zersplitterte Frontscheibe) gezwungen, mit weniger mobilen Kommunikationsmöglichkeiten durch den Tag zu kommen. Es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit da auf einmal nutzbar wird. Hatte ich mich doch immer als einen recht medienkompetenten Menschen eingeschätzt, wird der ärgerliche Zwischenfall (Ausfall meines Handys)  jetzt doch eine sinnliche Erfahrung, die mich zu einem neuen Umgang mit dem (bald neu eintreffenden) Gerät anregt. Nur weil man ständig und überall erreichbar sein kann, sollte man darüber nicht den Wert der eigenen Zeit und der Alltagsstruktur vergessen. Beides kann unbemerkt gestört werden durch Erwartungshaltungen ständiger Erreichbarkeit. Ich werde trotz der Möglichkeit zum sofortigen Austausch in Zukunft wieder vereinbarte Gesprächstermine und abgesteckte Zeitfenster für die Erreichbarkeit vorziehen und mein Smartphone nur noch für Notfälle in meine Privatsphäre Einzug halten lassen. Auf alle anderen Gesuche reagiere ich nur noch in vordefinierten und für mich abschätzbaren Zeiträumen, damit meine Tagesstruktur nicht von den Möglichkeiten der neuesten Technik dominiert wird. Mein Leben will ich immer noch selbst gestalten. Danke liebes iPhone, dass du dich gestern aus meiner Hand hast stürzen lassen :) und mich zum Umdenken bewegt hast. Jetzt werde ich dich ein paar Tage vermissen und dann heil wieder in Empfang nehmen. Und dann gehen wir es (selbst-)verantwortungsbewusst(er) an ;).

 

Warum so negativ?

Warum wundert sich die ganze Welt, dass die Wirtschaft schwankt, wenn du der Zusammenhang zwischen Grundstimmung und Börse bekannt ist?! Wenn jetzt alle Medien negative Nachrichten derart verbreiten, dass man den Eindruck gewinnen muss, es gäbe kaum noch schönes auf der Welt und nur Probleme, etc… dann frag ich mich, warum es als verwunderlich und unbeherrschbar wahrgenommen wird, dass die Wirtschaft schwankt. Zumindest einen gewissen Anteil hätte man doch über die Grundstimmung in den Ländern in der Hand, die nun mal von der Berichterstattung der Medien abhängt. Ehrlich und unzensiert ist ja super, aber das schreibt ja nicht vor, dass positiv und erbaulich oder mit dem Fokus auf konstruktive Aspekte der “Probleme” wegfallen muss, oder?!…